Mit der ÖBV durchs Leben
Unfallschutz aktuell:
Sturz als Todesursache
Jedes Jahr verletzen sich mehr als 100.000 Senioren bei Stürzen – mit vielfältigen Folgen: vom Bruch des Oberarms, der Schulter, dem gefürchteten Oberschenkelhalsbruch bis hin zu Bettlägrigkeit, Pflegeabhängigkeit und Tod.
Wie eine aktuelle Erhebung des Wiener Krankenanstalten-Verbunds zeigt, rangieren Stürze als Todesursache bei älteren Menschen heute vor Krebs und Schlaganfall!
Laut Statistik stürzt fast jede Woche ein älterer Mensch in den Tod. Wer älter als 60 ist und sich den Oberschenkelhalsknochen bricht, gilt als Risiko-Patient.
50 Prozent aller Patienten mit einer Schenkelhalsfraktur seien nach einem Jahr tot, sagt Ärztin Katharina Pils und betont: „Als offizielle Todesursache gilt immer Herzversagen, aber kein Sturz passiert zufällig. Ein Sturz ist nur die Antwort auf die Unfähigkeit, eine Gleichgewichtsstörung auszugleichen.“
Die Ursachen für Stürze älterer Menschen sind vielfältig: Blutdruckstörungen, nachlassende Sehkraft, ein schwacher Gleichgewichtssinn ...
Mit zunehmendem Alter steigt auch das Sturzrisiko.
Jeder dritte Mensch über 65 stürzt mindestens einmal
im Jahr, Frauen sind besonders betroffen.
75 Prozent der Unfälle passieren in den eigenen vier
Wänden.
Hilfreich für die Vermeidung von Stürzen sind u. a.:
- Selbst-Beobachtung: die richtige Einschätzung des eigenen Risikos
- Konzentration beim Gehen und Stiegensteigen
- geeignetes Schuhwerk, das festen Halt gibt
- Anpassung der Umgebung (z.B.: Montage von Haltegriffen in Bad/Dusche/WC)
- Übungen zur Förderung von Kraft und Balance
Mehr Tipps und Hinweise finden Sie unter: Sicheres Wohnen
Quelle: Wr. Krankenanstalten-Verbund, ORF, Wikipedia
Wussten Sie, dass bei Unfällen im Haushalt kein gesetzlicher Versicherungsschutz besteht?
Wer infolge eines Freizeitunfalls vorübergehend oder
dauernd erwerbsunfähig wird, muss erhebliche finanzielle
Einbußen und Belastungen hinnehmen. Der ÖBV-Unfallschutz schließt diese Lücke
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wenig Geld.
Mehr Infos: ÖBV-Unfallschutz
